Geierlwally Freilichtbühne "Die Frau im Morgengrauen"
22.6. - 22.8.08
Premiere - 20.06.2008
Ballade von Alejandro Casona
Spanischer Dramaturg
1903 – 1965
1965
Lebte im Exil in Argentinien.
Regie und Textbearbeitung: Claudia Lang
Termine: Premiere – 20. Juni 2008
27., 28. Juni
4., 5., 11., 12., 18., 19., 25., 26., Juli
15., 16., 22., 23. August
Zusatztermine:
SO: 27. Juli, 17., 24. August
Autor: Casona Alejandro
Originaltitel: La Dama del Alba
„Die Frau im Morgengrauen“ ist der sensible Versuch eines Autors, sich der
Vergänglichkeit zu nähern und ihr Mysterium zu ergründen.
Eines Tages kehrt im Haus einfacher Landleute eine mysteriöse Pilgerin ein,
die mit höheren Mächten im Bund zu stehen und Herrin über Leben und Tod zu
sein scheint. Nichts Erschreckendes oder Bedrückendes haftet der schönen Frau an,
die voller Leben und Liebe zu sein scheint. Die Kinder sehen in der schönen Pilgerin
eine Königin, gar eine gute Fee -Zauberin und können nicht von ihr lassen.
Ausgelassen und fröhlich spielen sie mit der Frau und erklären ihr auch den Grund
für die Traurigkeit in ihrer Familie. Vor vier Jahren ist eine Tochter des Hauses drei Tage
nach ihrer Hochzeit spurlos verschwunden. Man hielt sie für ertrunken, doch sie lebt.
Die Wärme und die Freude am Spiel, veranlassen die Pilgerin zu verweilen und müde
fällt sie in einen seligen Schlaf und versäumt so den Zeitpunkt, das Leben des
Schwiegersohnes Martin zu fordern und muss unverrichteter Dinge wieder weiter ziehen.
Martin indessen findet ein Mädchen außerhalb des Dorfes und so ist der Tod verantwortlich
für den Beginn einer schönen, ehrlichen Liebesbeziehung. Allein der Vater scheint
misstrauisch und meint in der schönen Fremden jemanden zu erkennen, den er schon
vor Jahren gesehen hat. Spät erst, vermag er sich zu erinnern, dass immer wenn der Tod
das kleine Dorf heimgesucht hat, auch die schöne Fremde zugegen war.
Claudia Langs Bearbeitung der spanischen Ballade „La Dama Del Alba“ von Alejandro Cassoa, erzählt die Geschichte einer Liebe, die auf Verrat gründet, berichtet von Intrigen und den komplizierten Wegen die das Leben einzuschlagen vermag. Die Vergänglichkeit und der Tod waren jedoch noch nie von soviel Freude umgeben und von solch ausgelassenem Kinderlachen begleitet wie in „Die Frau im Morgengrauen“.